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„Ihr ſcheint es ſogar trotzdem zu ſehen“, warf Riedhelm, der ſeine Ungeduld kaum mehr bezähmen konnte, hin.
„Stichelt nur, es läßt Euch gar fein, Herr Schwie⸗ gerſohn“, nahm die Blinde den Angriff auf, und als jetzt Riedhelm feſt auf den Boden trat, fuhr ſie noch höhniſcher fort:„Stampft immerhin, mich zerſtampft Ihr damit nicht, und ich laß mir auch das Wort nicht nehmen, das heraus muß, und ich werd's auch noch einmal und noch einmal ſagen, bis Ihr's hören wollt, daß die Hanne nicht Eure Sklavin iſt und ein Recht dazu hat, von Euch zu fordern, daß Ihr ſie in die Waldmühle führt.“
„Daraus kann nichts werden“, entgegnete Ried⸗ helm kurz,„und ich glaube auch gar nicht, daß Hanne ſelbſt den Wunſch hat, wenn ſie nachdenkt.“
„So— ei ſag' Du's einmal ſelbſt, daß Du eine ehrſame Ehefrau biſt und nicht eine Magd, die Leib und Seele verdingt hat. Nun rede, ſonſt glaubt er noch, ich erzähle ihm Lügen zum bloßen Zeitvertreib.“
Hanne fühlte, daß die Blicke ihres Gatten ge⸗ ſpannt an ihr hingen, ſie mußte ſprechen, und ſie that es denn auch zögernd:
„Ja— ich habe den Wunſch.“
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