Teil eines Werkes 
[1.] (1873)
Entstehung
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Geld wehe that, das wir an den Fremden wegwarfen, als hätten wir nur zu ſagen: Klinge, klinge, Beutel! und hatt' ich nicht Recht? Wie lohnt er's uns jetzt?

Oft genug mochte die junge Frau ſchon dieſelbe Erzählung und denſelben Vorwurf mit angehört haben, um dieſen endlich gewohnt zu ſein, aber ihn ruhig hinnehmen konnte ſie noch immer nicht. Die Unge⸗ rechtigkeit trieb ſie zum Widerſpruch.

Er läßt's Euch doch an nichts fehlen, Mutter, ſagte ſie,und mehr könnt Ihr nicht fordern. Was Ihr an ihm gethan, iſt ohne Lieb' geſchehen, und nur die erweckt Dankbarkeit.

Liebe? Sieh' doch, Liebe! keifte die Alte dagegen. Was fragt der Hunger darnach, ob Liebe mit in der Brühe iſt oder nicht, wenn ſie nur wohl ſchmeckt, und meine Bettücher haben ihn zugedeckt, beſſer und wär⸗ mer als alle Liebe, wenn er im Fieber lag und fror. Bah, Liebe! Du haſt Dich doch mit Deinem ganzen Herzen an ihn gehängt, nun, und iſt er Dir dafür etwa dankbar? Liebt er Dich etwa?

Ihr thut mir weh, Mutter, verſetzte Hanne emſig fortnähend.Er iſt mein Mann und ich kann nicht klagen über ihn.

So? Alſo weil er Dein Mann iſt? das iſt mir auch ein ſchöner Grund. Aber wenn Du meinſt, aus