Teil eines Werkes 
[1.] (1873)
Entstehung
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gewachſen. Das kennt man gleich am Ton. Wie der Vater, ſo der Sohn.

Nein, Mutter, ereiferte ſich nun die junge Frau, ſo Unrecht dürft Ihr dem Hermann nicht thun. Das kann ich nicht ertragen. Er hat noch niemals etwas geäußert, was Ihr ſo auslegen könntet.

Halt' Du nur zu ihm, thörichtes Ding! Haſt Recht, haſt Recht, thut Euch zuſammen gegen die arme blinde Alte; will Euch aber den Willen thun; geh' ſchon, geh' ſchon aus der Welt freilich Euch wird's zu lang, aber nur ein bischen Geduld!

Die junge Frau wußte auf ſolch' liebloſen Vor⸗ wurf nichts mehr zu erwidern, ſie ſchüttelte ſeufzend den Kopf und dachte im Stillen:Sie iſt eben kin⸗ diſch! Laut aber erinnerte ſie an den Kaffee, der kalt würde, um von dem unangenehmen Thema abzukom⸗ men, aber die Blinde war einmal ſchon übler Laune.

Bin ich ein Kind, daß ich mir Alles vorſchreiben laſſen ſoll? verſetzte ſie.

Ich dachte nur, weil Ihr verdrießlich war't, daß die Stunde vorüber ſei durch meine Schuld, erklärte die junge Frau.

Das beſänftigte die Alte ein wenig, ſie lehnte ſich zurück und bemerkte, es ſei gut, daß Hanne das