Teil eines Werkes 
4. Bd. (1875)
Entstehung
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blicke noch nicht entdeckt ſei, fand er auch ſ ofort ſeine geſchmeidige Liebenswürdigkeit wieder und beeilte ſich, das kleine Vergeſſen aus der reichgef füllten Taſche des modernen Holofernes gutzumachen.

Der befriedigte Spitzenhändler ſah weiter nicht die geringſte Urſache, ſeiner angeborenen Höflichkeit Gewalt anzuthun, verbeugte ſich zu wiederholten Malen vor der vornehmen Kundſchaft, erklärte ſich für vollends befriedigt, den Fall beglichen, das Mißverſtändniß ge⸗ löſt, den Haftsbefehl hinfällig geworden, und da weiter nichts gegen monsieur le marquis vorlag, derſelbe ſeine Reiſe auch ſchleunig fortzuſetzen wünſchte, und man zu jener Zeit mit Ausländern, beſonders aber mit Franzoſen, in Deutſchland und vornehmlich längs des Rheines gar manierlich umzugehen befliſſen war, ſo wurde ihm alsbald erklärt, daß der Fortſetzung ſeiner Reiſe kein Hinderniß mehr entgegenſtehe.

Das Einzige war zunächſt die mittlerweile erfolgte Abfahrt des Zuges. Eine Weile ging das elegante Paar unſchlüſſig auf dem Perron auf und nieder, aber die Geduld, den nächſten Zug zu erwarten, ſchien ihnen zu mangeln. Es iſt unſchwer, zu errathen, welcher Gründe ſich die blonde Dame bediente, ihren Genoſſen zu einer Aenderung des Reiſeplanes zu be⸗ ſtimmen. Bis zum nächſten Zuge konnte ein Tele⸗