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aufgeſchrien, als ich die Leiche im Bahnhofe zu Oos erblickte. Man wollte ſie eben auf einen Wagen heben, um ſie hierher zu bringen, und Alles drängte während der kurzen Wartezeit herzu. Die Geſchichte ging von Mund zu Mund. Es wundert mich, daß ich mich in's Coupé fand, ich wäre ohne Hülfe des Kondukteurs wahrſcheinlich jetzt noch dort. Die Ertrunkenen ſehen ſchrecklich aus. Amalie, Du darfſt mir nicht wieder ſchwimmen gehen! Die Aerzte ſagen zwar, er ſei in Folge der Aufregung und plötzlichen Abkühlung am Schlagfluſſe geſtorben, das iſt aber alles eins— er⸗ trunken iſt er doch auch.“
Und Frau Bertha erzählte.
Und was ſie erzählte, ſo abenteuerlich es klang, es hatte ſich doch in der That ſo zugetragen.
Von der Polizeiſtation weg, wo man ihm einen der Angeſtellten mitgegeben, war Graf Konski, der ſich in Ungeduld und Zorn ſelbſt auf den Bock geſchwungen und ſeine Pferde in toller Eile aneiferte, direkt nach Oos gefahren. Der Bahnzug, den er hätte benützen können, war vor wenigen Minuten abgegangen, und er konnte bei raſcher Fahrt vielleicht noch für den nach Straßburg verkehrenden Zug rechtzeitig anlangen, da in Oos eine Kreuzung ſtattfand und damit ſtets ein
längerer Aufenthalt verbunden war. Wohin er eigentlich 13*
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