Teil eines Werkes 
4. Bd. (1875)
Entstehung
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Dir, Sinzenbach, wünſche nie, auch nicht im Scherze, mein Verſtummen!“

„Aber im Gegentheile, rede, rede— nur ſieh zu, daß einer klug daraus wird. Wer iſt denn ge⸗ ſtorben?“

„Nun, wer anders, als Graf Konski? Ich muß es ja ſchon geſagt haben.“

Die Nachricht brachte den tiefſten Eindruck hervor. Selbſt die Kinder drückten ſich enger aneinander und ſchwiegen verſtört, wenn ſie auch kaum den Begriff des Sterbens klar zu faſſen vermochten. Amalie und der Profeſſor ergingen ſich in lebhaften Ausrufen und In⸗ derau ſtarrte wie betäubt vor ſich hin. Das Wort ſeiner Schweſter von dem Gefühl der Mitſchuld klang in ihm nach. Ihm war's, als wäre es ſeine Hand ge⸗ weſen, die den Gegner gefällt.

„Wie ſie nur die Nachricht aufnehmen wird?... ſagte Frau Bertha, und diesmal wendete ſie ſich direkt an den Bruder...„Sie läßt Dir danken— nun es braucht ja jetzt kein Geheimniß mehr zu bleiben! Ich habe ſie Beide wohlbehalten untergebracht, aber angegriffen iſt ſie und die größte Schonung thut ihr noth. Die Nachricht ſollte ſie nicht unvorbereitet treffen. Wenn ich denke, wie mich's traf, und ich bin doch eigentlich unbetheiligt, ich glaube, ich habe laut

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