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ich noch kennen lernen, die Dich zum Schweigen bringt.“
„Ach Otto, wie trivial!...“ rief Frau Bertha, ihre Hutbänder löſend, während ſie nun doch in die Laube trat und ſich auf die nächſte Bank ſinken ließ...„Wünſche es nicht...“ ſetzte ſie ein wenig tragiſch hinzu...„denn der Tod iſt ein gar trauriges Verſtummen. Ich gönne es ſelbſt meinen Feinden nicht.“
„Iſt eine Unglück geſchehen?...“ fragte In⸗ derau, dem der Athem zu ſtocken drohte, mit banger
Zurückhaltung, und die Latten der Laube, die ſeine
Hand faßte, knickten zwiſchen dem gewaltigen Druck ſeiner Finger.
„Unglück und doch vielleicht kein Unglück— in
gewiſſer Beziehung nämlich. Wenn maw's recht bedenkt, iſt das noch der beſte Ausgang für alle Theile, es hat mich eben darum ſo mächtig ergriffen. Jemand heute noch friſch und in voller Lebenskraft zu ſehen, und morgen auf der Bahre, kalt und entſtellt, ohne Reue, ohne Verſöhnung aus der Welt geſchieden, das iſt grauenhaft, man glaubt, man ſei mitſchuldig an dem Tode, und jeder Gedanke, der mit der Möglichkeit
ſpielte, wird nachträglich zur Mordwaffe. Ich ſage
Byr, Quatuor. IV. 13
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