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Sie kennen ja die Geſchichte vom Holofernes. Während der Graf in den Armen der Freundſchaft zu ruhen wähnte, fühlte die blonde Judith und ihr Pſeudogatte das unwiderſtehlichſte Bedürfniß nach einer ſofortigen Luftveränderung; da Holofernes erwachte, hatte er zwar den Kopf, aber die Taſche war mit den Beiden verſchwunden und zwar, wie man meint, auf ganz natürliche Weiſe mit dem Morgenzuge. Holofernes fuhr zuerſt zur Polizei und iſt nun hinter ihnen drein, es iſt nicht ganz ſicher, ob er mehr des Geldes oder der ungetreuen Judith wegen ſchnaubt; dagegen ſo ziemlich unzweifelhaft, daß dieſe und jenes ſchon über der Grenze waren, als Graf Konski noch träumend in dem Doppelgenuſſe ihres Beſitzes ſchwelgte. Es gibt nun eine hübſche kleine Jagd. Schade, daß wir nicht beim Halali ſein können!“
„Immerhin...“ meinte Inderau...„dürfte der Graf noch heute oder doch dieſe Nacht zurück ſein, da er mir für morgen früh ein Rendezvous geben ließ. Sie zu bitten, daß Sie ſich den Miühſeligkeiten des Arrangements mit Baron Siregg unterziehen möchten, iſt der Grund, weßhalb ich Sie aufſuchte.“
„Ein— ein Duell mit Graf Konski?...“ rief der Aſſeſ⸗ ſor und ſeine blaßblauen Augen öffneten ſich, indem er einen Schritt zurück trat, um Inderau beſſer anſehen zu können


