Teil eines Werkes 
4. Bd. (1875)
Entstehung
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der Marquiſe ſouteniren, ich geſtehe, daß ich begreife, wenn die Gräfin indignirt von der ihr aufgedrungenen Stellung ihr Haus verläßt und in der Stille abreist.“

„Sie wiſſen?“

„Natürlich, aber ganz unter uns. Man ſoll ſchweigen darüber. Der Graf ſelbſt hat den Wunſch ausgedrückt, hat angegeben, ſie ſei nach Böhmen zurück, aber die Dienerſchaft mußte von der Polizei doch vernommen werden und dann kamen denn auch in dieſer Bezieh⸗ ung Einzelnheiten zum Vorſchein,— nun, es bleibt immer ſonderbar, wenn eine Dame ohne Gepäck, ohne Bedienung, ohne Vorbereitung, ohne irgend Jemand ein Wort zu ſagen, urplötzlich abreist. Wie geſagt, begreiflich iſt's am Ende. Sie hat wohl ſelbſt nicht gedacht, daß ſie ſo raſch gerächt werden ſollte.“

„Aber Sie haben mir ja noch immer nicht geſagt, was eigentlich geſchehen!...“ fiel Inderau in der lebhafteſten Erregung ein.

„Mein Gott, ich erzähle ja die ganze Zeit davon! Geſtohlen iſt das Geld, bis auf den letzten Sou. Es ſcheint, daß der Graf mit ſeinen Genoſſen noch ein paar Gläſer Champagner auf den Glücksfall geleert und dann, der Bequemlichkeit wegen, den Reſt der Nacht oben im Schweizerhäuschen zu verbringen be⸗ ſchloſſen,— einzig der Bequemlichkeit wegen!— Bah,

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