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in's Netz gehen. Laganſe heißt der Burſche ſchlechtweg, und hier iſt wirklich nomen omen; er verdient ihn auch, leider hängt man heutzutage dergleichen Geſindel nicht mehr. Die eigentliche Schlinge aber, die er aus⸗ wirft, das iſt die ſchöne Blondine, deren Haar ſo echt wie ſein Marquistitel iſt. Aber Beides zieht und das iſt die Hauptſache. Das edle Paar ſoll ſchon allerlei Schwindel in der Schweiz und Wiesbaden, wer weiß, wo nicht ſonſt noch, verübt haben. Zunächſt iſt es ein Spitzenhändler aus Frankfurt, der ſeine zwölftauſend Franken ſucht, die ihm die Vicomteſſe de Salange ſchuldig geblieben. Ein artiges Akroſtichon Laganſe, Salange, nicht? Haben aber ſo wenig Phantaſie, die Spitzbuben! Das Telegramm kam in der Nacht an, der Steckbrief war aber etwas unvollſtändig, und ſo verfiel man nicht ſogleich auf den rechten Vogel. Als der Graf vor ein paar Stunden zur Polizei kam, blieb freilich kein Zweifel mehr, der Vogel war ſchon aus⸗ geflogen.— Iſt eigentlich ein königlicher Spaß! Sie müſſen mir ſchon erlauben, ein wenig auf Koſten Ihres Freundes zu lachen, Herr Major...“ unterbrach ſich der Aſſeſſor.
„Meines Freundes? Wen meinen Sie?“
„Nun, Graf Konski, wen ſonſt? Eine Frau haben, wie die Gräfin, und dann doch noch Damen von der Sorte
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