Aſſeſ⸗ reinen
önnen
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Dieſer, welcher den gauzen Gedankengang errathen konnte, den ſeine Mittheilung anregte, hielt den Blick ruhig aus.
„Ich hatte geſtern das Unglück...“ ſagte er mit täuſchender Gelaſſenheit...„eine dem Grafen miß⸗ fällige Aeußerung zu thun, die ſich auf die Brutalität gegen das unglückliche Pferd bezog.“
„Ja— ſeltſam— Sie bewieſen ja den Damen ausdrücklich die Nothwendigkeit des Schuſſes?“
„Aber nicht die Nothwendigkeit, daß ihn der Graf perſönlich abfeuerte...“ fiel Inderau raſch ein... „dergleichen Bravourſtücke in der Arena überläßt man den Piccadores.“
Ob dieſe Worte jeden Zweifel beſeitigten, der ſich aufgedrängt, blieb ungewiß, der Aſſeſſor ſenkte den Blick.
„Merkwürdig!...“ ſagte er dann...„den Mann trifft viel auf einmal.“
Eine weitere Andeutung über den tieferen Ein⸗ blick in den Zuſammenhang der Dinge erlaubte er ſich nicht. Er verſprach, ſich mit Siregg zu berathen, und Beide verabredeten für den kommenden Morgen die Abfahrt. Inderau beſtand darauf, den Aſſeſſor abzu⸗ holen, er lehnte auch ausdrücklich den ihm noch am ſelben Abend zugedachten Beſuch ab, es ſei ihm ganz
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