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Moment mit dem Aufnehmen ihres Fächers und Opern⸗ glaſes verweilt. Und nochmals zögerte ſie ein wenig; ſchon an der Thüre, wendet ſie ſich noch einmal zu⸗ rück. Da war auch der Blick, den Inderau ſo lange erſehnt und geſucht. Sah er recht? Kein Zürnen, kein eiſiges Zurückweiſen, ein leiſes ſchelmiſches Lächeln auf den roſigen Lippen, die jetzt das Ende des ge⸗ ſchloſſenen Fächers berührten, eine leichte Bewegung, ein Wink— nein, ein Kuß, ein Abſchiedskuß und die weiße Dame war verſchwunden.
Wie ein Sinnloſer ſtürmte Inderau die Treppe hinab, er wollte ihr zuvorkommen, ſie erreichen. Zu ſpät! Es war ihm doch nicht ſo leicht geworden, zwiſchen den über die Störung ungehaltenen Zuſchauern durchzukommen; als er unten am Portal anlangte, hob der Herr mit dem weinrothen, zornmüthigen Ge⸗ ſichte die weiße, oder jetzt, da ſie dicht in ihre Beduine gehüllt war, vielmehr ſchwarze Dame zu ihrer älteren Begleiterin in den Wagen, ſprang ſelbſt nach, der Schlag fiel zu und der raſche Fiaker brauste davon, ehe es Inderau auch nur gelungen war, die Nummer deſſelben zu erhaſchen.
Da ſtand er nun rath- und troſtlos. Bis er an einen andern Wagen kam, dem davonjagenden zu fol⸗ gen, war längſt keine Spur mehr von dieſem zu ent⸗


