Stoff, es war daher auch mit einem muntern Lächeln, daß der Major die Bemerkung hinwarf:
„Abermals eine Beſtätigung für meinen frevelhaft lautenden Ausſpruch, daß die Frauen, wenn je, ſo doch äußerſt ſelten der Ueberlegung und faſt immer nur einer Laune folgen. Sie zürnen mir, Amalie, Sie entziehen mir ungehalten das verheißene Vesperbrod, dabei ſich ſelbſt aber den fälligen Beweis für mein vorgebliches Unrecht.“
Der Verdruß war der Angeredeten behülflich, ihre Verlegenheit zu bemeiſtern, er machte aber ihre Sache nicht beſſer, denn mit dem verſuchten Einwurf verband ſich ein unwillkürliches Geſtändniß.
„Wie kann man auch verlangen...“ rief das hübſche Kind unmuthig...„daß wir immer und überall nur nach Vorbedacht handeln? Soll man ſich denn nie der Eingebung des Augenblicks überlaſſen dürfen? Das iſt Pedanterie!“
„Die müſſen Sie einem alten Soldaten ſchon zu⸗ gute halten...“ erwiderte der Major gelaſſen.
„Beſonders, wenn der alte Soldat ein junger Major iſt...“ fiel ſein Schwager mit köſtlichem Humor ein...„In ſolchen Fällen können hübſche Mädchen ſelten umhin, alles Mögliche zugute zu halten. Ja, das doppelte Tuch!...“ fügte er dann noch


