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von ſich zu ſtoßen, ſonſt werde die Reue einſt furcht⸗ bar anpochen. Von dem Hochmuth, der jetzt ſeine Ant⸗ worten diktire, könne er ſich doch nicht ſein ganzes Le⸗ ben hindurch nähren, das Herz verlange auch ſein Recht.
„Er meint es gut“, murmelte Ruppert trübe, „aber es darf, es ſoll nicht ſein.— Vorbei, vorbei!“
In düſterem Sinnen ſank ſeine Stirn in die Hand.
Zeno hatte dem Freunde noch am ſelben Tage, als Norton Abſchied nahm, Alles mitgetheilt. Seine eigene kurze Liebesgeſchichte, ſeine Verlobung, ſeine Seligkeit, ſeine Unterredung mit Valerie, den Vorfall mit dem Engländer; er hatte ihn aufgefordert, unge⸗ ſäumt zu kommen.
Welcher Sturm von widerſtreitenden Gefühlen war durch dieſe Nachrichten in Ruppert's Seele her⸗ vorgerufen worden, welchen Kampf mochte ſein Herz auskämpfen!— Dem Briefe, der ſtatt ſeiner nach Iſchl ging, war davon nichts anzumerken, die Buch⸗ ſtaben liefen ſo wohlgeformt und ruhig hinter einan⸗ der her, und die Worte ſtanden ſo ernſt und kühl da, als wäre der Kopf, der ſie gedacht, in Wirklichkeit ſo feſt und ruhig wie die Hand, welche ſie geſchrieben; — und wie dieſer erſte Brief, ſo lautete auch ein zwei⸗ ter— ein dritter.
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