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„O ik ueiß, Sie ſein ein gutes Herz.“
Frau von Hellfried wiſchte ſich eine Thräne aus dem Auge, und ſelbſt Valerie ſah zögernd auf.
„Haben Sie geſtern die Nachricht erhalten?“ fragte der Banquier.
„O nein— ik uar ſelbſt gegenuartig.“
Der Banqier ſtutzte.
„Wie? Sie waren gegenwärtig, aber mein Gott, ſo viel ich hörte, verließen Sie ja geſtern den ganzen
Tag Ihr Zimmer nicht?“
„O ik ueiß— aber er iſt geſtorben in meinem Zimmer.“
Ida verließ mit einem hyſteriſch klingenden Auf⸗ ſchrei die Teraſſe, ihr Antlitz in das Taſchentuch ver⸗ bergend, aber Niemand hatte darauf Acht, ſelbſt ihr Bräutigam nicht, denn auf Allen lag es plötzlich wie eine furchtbare Ahnung von dem, was da kommen ſollte.
„Auf Ihrem Zimmer?“ ſtotterte der Banquier.
„Coco iſt ſehr ſchön geſtorben“, ſagte der Eng⸗ länder mit ſeinem weichſten Tone.
„Der Aff!“ ſchrie der Banquier auf, als ſei ihm Coco's Geiſt in dem Augenblick erſchienen,„unerhört! — Der Aff!“
„Uarum unerhört? Er war mein beſter Freund.


