Teil eines Werkes 
2. Bd. (1875)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

214

nicht vorlieb nehmen mit den Reſten einer Affektion. Im Uebermuthe betonte ſie die erſte Silbe mehr als nöthig war, und rief beim Banquier damit eine bei⸗ fällige Heiterkeit hervor.

Aber was iſt denn das? rief er, als der Be⸗ ſucher näher gekommen war,mein Schwiegerſohn hat ſein ewiges Nebelgrau abgelegt, und ſich in Schwarz gehüllt.

Kein Zweifel, er iſt in Trauer ¹ rief Ida, und ſchlug überraſcht die Hände zuſammen.

Sie hatte Recht. Von Kopf bis zu den Füßen war er in Schwarz gekleidet, Handſchuhe, ſowie das Vorhemd ſogar, waren ſchwarz, und um den Hut war ein breiter Flor geſchlungen. Dem Aufzuge entſprach ſein Gang, mit wahrer Leichenbittermiene ſchritt er gemeſſen und feierlich einher. Endlich war er auf der Teraſſe, höflich, aber mit unerſchütterlichem Ernſte, grüßte er die Anweſenden.

Nun, mein lieber Norton, empfing ihn der Banquier, indem er ihm einige Schritte entgegenging, kommen Sie, meine geſtrige Abweiſung wieder gut

zu machen?

O, ik ueiß, verſetzte der Engländer,aber es war unmöglik, es uar zu einer ernſten Stunde. Willig ließ er ſich die Hand ſchütteln, dann trat