Teil eines Werkes 
2. Bd. (1875)
Entstehung
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„Der kleine nauseator wird ein Opfer ſeiner Un⸗ ruhe werden. Es iſt der nausea eigenthümlich, daß ſie die Todesfurcht abſtumpft und gleichgültig gegen das Geſchick macht. So wenigſtens beſchreibt...“

Ida, die eine Fortſetzung über Alles fürchtete und deren ſammtartige Wangen ſchon längſt jedes Roth eingebüßt hatten, unterbrach den docirenden Rath, in⸗ dem ſie ſich mit der Frage an ihren Nachbar wendete:

„Was iſt's denn alſo für ein Affe— ein Man⸗ drill?“

Das Schiff legte ſo eben bei der Landungsſtation von Traunkirchen an, und es trat in ſeiner Bewegung momentane Ruhe ein; ſo gewann denn Max auch die Aufmerkſamkeit von Ida's Mutter, die einen Augen⸗ blick lang ihre Furcht vergaß. Auch die ältere Schwe⸗ ſter nahte ſich und hörte zum mindeſten ſcheinbar zu. Der blonde Jüngling fühlte ſich daher nicht wenig gehoben und begann, ſeine goldene Brille näher ans Auge rückend, mit der ganzen Wichtigkeit des cum laude promovirten Doktors:

„Sie irren, mein Fräulein, ich ſagte ſchon, daß dieſes Exemplar nicht in die Familie der Cynocephalen gehört, alſo kann er auch kein Mandrill, Cynocephalus mormon, ſein. Dies iſt der gemeine Affe oder Magot,

inuus sylvanus.“