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dorrten Stamm ins Feuer! Es ſoll Alles aus ſein— aus und vorüber.“
„Hier iſt Dein Ring...“ verſetzt Valerie und hält ihm den Reif entgegen, den ſie vom naſſen Fin⸗ ger zog.
Und mit einem einzigen Sprunge iſt Ruppert am Maſte und ſtreckt die Hand aus, den Ring zu nehmen, den ſie hineinfallen läßt, ohne dieſe Hand noch einmal zu berühren, dieſe warme kräftige Hand, aus der ſie den Reif einſt erglühend und beſeligt entgegengenom⸗ men. Wenige Monden ſind es erſt— doch ein Lebens⸗ alter an Erregung, an Gefühlen. Die Liebe erſchloß ihre Knospe— ſie blühte, eine flammende herrliche Roſe, ſie kränkelte, einzeln fiel Blatt um Blatt, nun iſt ſie am Sterben. Alles in dem kurzen Zeitraum — Alles kurz wie ein Traum, lang wie ein ganzes Leben.
„Gib mir den meinen wieder...“ ſagt ſie ruhig, als handle es ſich um den Rücktauſch zweier im Spiele gewechſelten Pfänder— nicht um den eines Symbols für das heilige, gegenſeitig verpfändete Wort...„Du
haſt auch mein Bild...“ ſetzt ſie hinzu, während Ruppert bemüht iſt, den Ring vom Finger zu ziehen.
„Dein Bild...“ fährt Ruppert empor und in
ſein blaſſes Geſicht ſchießt mit einem Male ein mäch⸗
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