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tiger Blutſtrahl...„Dein Bild?...„Zögern und Schwanken drückt ſich in ſeiner ganzen Haltung, im Tone ſeiner Stimme aus.
„Nun ja, gib mir auch das zurück.“
„Das iſt mein Eigenthum durch die unzähligen Küſſe, die ich darauf gedrückt— es iſt mein!“
„Ich fordere es.“
„Um es an einen Anderen zu verſchenken?...“ ruft er in wilder Leidenſchaft...„Nein, der Ring, den ich trug, das Bild, das mein war, kein Zweiter ſoll ſie nach mir beſitzen!“
Ein kräftiger Riß trennt das Medaillon von der Uhrkette und dann ſchleudert eine heftige Geberde daſ⸗ ſelbe zuſammt den beiden Ringen vereint in den See, der ſie mit einem Aufziſchen ſeiner Fluthen empfängt und verſchlingt.
„Wem nach dem Schatze verlangt, der hol' ihn da unten...“ ſtößt Ruppert dumpf hervor und tritt wieder ans Ruder— ein Ruck, und der Kahn, der ſeinem Willen überlaſſen in den See hinaustrieb, fährt mit einer raſchen Wendung herum, über die Stelle hin, wo ſich über dem verſunkenen Hort weitere und weitere Kreiſe ziehen, und gleitet raſch dem Ufer zu. Kein Wort fällt mehr, die beiden vereinſamten


