wandten und keinen Legator außer einem:— Hektor. Behalte ihn auf dem Rodenhofe und laß ihn dort pflegen, wenn er alt wird— er hat einmal mitge⸗ holfen, Dich vom Tode zu retten.
„Lebewohl! und darf ich eine Bitte ausſprechen, ſo iſt es die: wenn Du wieder heiratheſt und glücklich biſt, hänge darum mein Bild nicht weg aus meinem Zimmer und ſieh Dir's— nur hin und wieder ein⸗ mal— an. Ich kann Dir ja dann nicht mehr weh thun, ich bin ja todt. Denke, daß ich geſtorben bin, weil ich Dich ſo ſehr lieb gehabt, und bete für mich. Das Gebet iſt ein Gedenken.
„Lebewohl, Emmy! Arpäd.“
Außen auf der Adreſſe ſtand:„Nach meinem Tode zu übergeben.“ Der Arzt hatte die Beſtimmung eigen⸗ mächtig gebrochen.
Ich ſagte nichts. Es fiel auch kein Wort weiter zwiſchen uns über die Sache. War nach dieſem Briefe in dem Verhalten der Baronin noch etwas unklar?— Ich begriff Alles.
Wenige Tage ſpäter ſchied ich von Bernegg und meinem mürriſcher und abſprechender als je gewor⸗ denen Freunde. Ich bin ſeitdem nicht mehr in jene Berge gekommen.
Dich zu meiner Univerſalerbin. Ich habe keine Ver⸗


