Teil eines Werkes 
1. Bd. (1875)
Entstehung
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ich auf meinem Zimmer oder ſaß in den Ruinen und ſann und las, und las und ſann.

In den Morgenſtunden ſtrichen wir regelmäßig durch den Wald, wir hatten die Büchſe über der Schul⸗ ter, und die Hunde gingen mit und ſtanden wohl hin und wieder auch eine Kette Hühner, aber geſchoſſen wurde nicht, denn Füchſe ließen ſich nicht blicken, den harmloſen Nußhäher zu einer übelſchmeckenden Suppe herunterzuknallen, war nie mein Vergnügen, und das richtige Wild noch ſicher. Dafür galt's heute einen Schlag, morgen einen Meiler beſuchen, und ein ande⸗ res Mal wieder nach entlegenen Aeckern ſehen. Was verlangte ich mehr?

Nach mancher Stunde Wanderung in der Runda durch den Forſt und weite Felder ſtanden wir eines Tages an einem Wehre. Das zu Zeiten wohl ſpär⸗ liche Waſſer wurde hier geſtaut, um weiter unten eine Säge zu treiben. Schöne Buchen und ſchlanke Ahorn⸗ bäume umſtanden mit Nadelholz gemiſcht das ziemlich breite Baſſin. Das klare Waſſer, von dem ein dünner Glasfluß über die Schleuſe zu rieſeln und die feuchte Schlucht darunter immer tiefer auszuwaſchen ſchien, mußte einen der Hunde— die junge Sarah— unwi⸗ derſtehlich angelockt haben, die weit heraushängende trockene Zunge und dann auch das heiße Fell zu baden;