Teil eines Werkes 
1. Bd. (1875)
Entstehung
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Andeutung gefallen, auch nicht die allerleiſeſte. Faſt kam ich auf den Gedanken, daß er anfange, ſich die Mühſeligkeit und Unannehmlichkeit beſagter Herbei⸗ ſchaffung weniger unüberwindlich vorzuſtellen, und was mich noch darin beſtärkte, war ſeine begeiſterte Ver⸗ ehrung für die„Rodenhoferin“, der abermals Aus⸗ druck zu geben er ſich wohl hütete, wie er auch, da ich ein paarmal meinen Wunſch ausſprach, dieſer Dame nähere Bekanntſchaft zu machen, dies ganz zu über⸗ hören ſchien und abſichtlich immer wieder einen anderen ausweichenden Vorſchlag in petto hatte. Es brauchte meine Citelkeit dies gar nicht als eiferſüchtiges Ver⸗ wahren ſeines Schatzes auszulegen, die Analogie mit anderen erlebten Fällen zeigte mir darin eben die Scheu des knorrig gewordenen einſamen Mannes vor der Gefahr, ſein Herzensgeheimniß errathen zu ſehen; ich ließ es alſo dabei bewenden und drang nicht mehr auf einen Beſuch, der meinem Freunde unangenehm ſchien.

Was ging mir auch im Grunde ab? Hier hatte ich das ungeſtörte Stillleben, nach dem ich mich ge⸗ ſehnt, den freien Verkehr mit der Natur. Der Tag brachte uns manche gemüthlich gemeinſame Stunde, und wenn der fleißige Landwirth in Stall und Milch⸗ kammer, Käſerei und Futterſcheuer herumſtapfte, träumte

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