rungen auf, ſondern fragte, noch während wir uns
gegenſeitig die Hände wund drückten, friſch zu, wer
die Rodenhoferin ſei.
Haun ſah mich plötzlich ganz ernſt an, ich möchte ſagen, faſt ein wenig mißtrauiſch, wenn ſein grollendes Geſicht nicht immer dieſen Ausdruck trüge.
„Die Rodenhoferin?“... wiederholte er gedehnt.
„Sie läßt Dich grüßen.“
„Ja, wie zum Teufel kommſt denn Du zur Roden⸗ hoferin?“... examinirte er mich mit Donnerſtimme, wie einen nichtsnutzigen Hallunken und ſchlug ſich da⸗ bei mit beiden Händen auf die kurzen Lederbeinkleider, daß es wie eine Hirtenpeitſche knallte.
So kurz als möglich erzählte ich, wie ich ihr mein Hierſein verdankte.
„Richtig!“... murmelte er...„Sie iſt heute Morgens nach dem Markte hinabgefahren. Einkäufe für die Wirthſchaft. So ſo ſo! Biſt alſo mit ihr gefahren. Nun, das war freilich das Beſte. Da ſetze
Dich, trinke ein Glas Wein und dort nimm Dir eine
Cigarre aus dem Kiſtchen.“
„Das hat Alles Zeit. Ich weiß ja noch immer nicht, wer die Rodenhoferin iſt.“
„Hm!l lerne ſie erſt kennen und Du wirſt ſagen wie ich: Das iſt ein Weib!“
„ nach de „ gibt!“ d. kümmel geſellen ſtarrte die er ſcharf wurde ſchwern
überraß
G N⸗
ich und
Ä15
Schritt letzter T ich mi⸗ — das ſo muf ſchlage 3 5


