Teil eines Werkes 
1. Bd. (1875)
Entstehung
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ſpärlich durch's einzige Fenſterchen fallende Dämmer⸗ licht die wenig anziehende Umgebung erkennen ließ.

Zwei hochgethürmte, mit blaugeblumtem Baum⸗ wollenzeug überzogene Betten machten mit einer ſchön⸗ gemalten Kiſte, einem dreibeinigen Tiſchchen und einem durchlöcherten Strohſeſſel die ganze Einrichtung aus und das Verführeriſche dieſes Nachtlagers wurde nur ſehr wenig durch die von der Wirthin gewährte Aus⸗ ſicht geſteigert, daß mir ein Bett ganz und gar unge⸗ ſchmälert überlaſſen werden ſollte, das der jungfräuli⸗ chen Schwägerin, während das zweite die Magd den beiden Kindern abtreten müſſe, die in gewöhnlichen Zeitläuften bei den eigentlichen Bewohnerinnen dieſes Staatsgemachs, welchen nunmehr eine Zuflucht auf dem Heuboden eingeräumt werden ſollte, unparteiiſch vertheilt wurden.

Nun waren mir derartige Verhältniſſe allerdings nichts Neues, ich hatte ſchon unter weit gravirenderen Umſtänden die ſüße Nachtruhe der Unſchuld genoſſen, und hoffte auch hier derſelben ſicher zu ſein, wenn ich ſie nur nicht in den erſtickenden Brutpfühlen, ſondern weislich in der Schenkſtube auf einem improviſirten Strohſacke ſuchte, mit deſſen leichtfüßiger, blutgieriger Beſatzung ich noch weit lieber in den Kampf einging, als mit den verſchiedenen Fährlichkeiten jener Prokru⸗