Gedanke mußte einer unſichtbar laufenden Lunte gleich gezündet haben, denn eine Reihe von Detonationen folgte.
„Ja, wenn die Rodenhoferin!“... wiederholte die Wirthin.
„Ja, wenn die Rodenhoferin!“... murmelte der Wirth.
„Freilich, die Rodenhoferin! wenn die Rodenhofe⸗ rin—14... fielen nun auch die Andern im lebhaften Durcheinander ein, aber Keines ſchien dieſen verheißungs⸗ vollen Redebeginn vervollſtändigen zu wollen oder dies auch nur für nothwendig zu halten. Die guten Leute ſchienen mich ſogar ſehr bornirt zu finden, da ich mir die unvorſichtige, den ſanft anſchwellenden Redefluß plötzlich wieder eindämmende Frage erlaubte:„Was denn die Rodenhoferin?“.
„Na, ſehen Sie ſich einmal das Kammerl an“... ging die Wirthin ſtatt jeder Erklärung in eine andere Tonart über und ihre fettſtrotzenden Arme noch ſcham⸗ hafter verhüllend, trat ſie mir voran in's Haus. Doch waren ihr darin ſchon Magd und Schwägerin zuvor⸗ gekommen, und als ich die große Schenkſtube durch⸗ ſchritten und in die verheißene Kammer trat, fand ich ſie Beide ſchon hier beſchäftigt, Ordnung zu machen. Das war auch keineswegs überflüſſig, ſoweit mich das
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