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ſehen, warf er es auf das Feuer im Ofen. Ein leich⸗ tes Aufflackern und dann blieb nur noch ein Häuf⸗ chen Aſche, das der Zugwind hob und durch die Eſſe entführte.
„Was war's?“ fragte Streicher.
„Eine Photographie, die ich mich ſchäme, ſo lange aufbewahrt zu haben.“
Streicher ſagte nichts darauf, aber er dachte:„Aha, die verletzte Eitelkeit— ich bin ein Menſchenkenner!“
An der Thür hatte es leiſe geklopft, ſie öffnete ſich ein wenig, ein lieblicher Frauenkopf blickte herein.
„Iſt's erlaubt?“ Und ohne eine Antwort abzu— warten, trat Lizzie ein.„Brr!“ ſchüttelte ſie ſich mit komiſchem Entſetzen.„Dieſer Rauch, man könnte ihn ſchneiden!“
„Aha!“ kam es ganz kurz mit trockenem Lachen von Streicher's Lippen.
Die junge Frau ſah noch immer friſch und an⸗ muthig, wie ein heiteres Kind aus, nur ihre Geſtalt hatte ſich mehr gerundet und die breiten Flechten ihres ſchönen blonden Haares lagen jetzt in einer geſchmack⸗ vollen Friſur um ihr Köpfchen geordnet. Ihr fröhliches Auge ruhte zärtlich auf ihrem Gatten, während ſie den großen ſchönen Jagdhund ſtreichelte und zugleich


