Teil eines Werkes 
5. Bd. (1871)
Entstehung
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abwehrte, der ſich von ſeiner Decke hinter dem Ofen erhoben hatte und an die gütige Herrin mit täppiſcher Liebkoſung herandrängte.

Streicher hat mir ſo eben mitgetheilt, daß er morgen ſchon wieder fort will, ſagte Gerhard, und Streicher verbeugte ſich ſtumm vor dem überraſchten Blick, der ſich auf ihn richtete.

Wie? Sie wollen fort? rief Lizzie ſich ereifernd. Davon kann keine Rede ſein Gerhard ſollte ſich ſo lange auf den Beſuch ſeines beſten und älteſten Freundes gefreut haben, um dieſen ſogleich wieder ſcheiden zu ſehen? Nein, nein, davon kann nicht die Rede ſein, wie geſagt. Gerhard hat fleißig gearbeitet und braucht Zerſtreuung und Sie Nimmerraſt ſollten auch von Ihren Streif⸗ zügen ein wenig ausruhen. Sie ſollen ſich's bei uns be⸗ haglich einrichten. Nein, nein, ſprechen Sie kein Wort, ich laſſe Sie nicht fort; Sie müſſen bleiben, wenigſtens bis wir ſelbſt nach Berlin gehen.

Feurige Kohlen! raunte Gerhard dem Freunde lächelnd ins Ohr. Dieſer aber fragte verwundert, ob er wirklich recht gehört habe, daß das junge Ehepaar an eine Reiſe denke. Er habe geglaubt, Gerhard gedenke ſich hier für ewig zu begraben.

Wir ſind ſchrecklich verkannt, Gerhard, ſcherzte die junge Frau.Wer uns nur ſo verleumdet haben