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ich nicht wußte und was auch Dir fremd ſein mag, der miſerable Menſch hat ſie ſchließlich ſchlecht und recht, das heißt, recht eigentlich nicht, an den Banquier verſpielt oder vielmehr verkauft. Wie ich Dir ſage, es war eine hübſche Rente ausbedungen; ob Glückſtadt geſonnen war, ſie lebenslang zu bezahlen, ich weiß es nicht, er behauptet es wenigſtens. Aber gewiß iſt, daß keiner von den beiden Mäklern lange Freude an dem Handel hatte.„Die Weiber ſind unlösbare Räthſel“, rief Glückſtadt einmal über das andere aus und mit ſeinem ſchlauen Schmunzeln ſetzte er hinzu:„Man glaubt oft zu ſein der Oedipus, aber der Schlüſ⸗ ſel, und wenn er auch iſt von Gold, paßt nur ein einzig Mal zu dem Räthſel und nachher kann man drehen und drehen, er ſchließt kein zweites Mal mehr auf.“ Er behauptete aber, ein merkwürdigeres Weib als Baronin Sarſcha ſei ihm in ſeinem ganzen Leben nicht vorgekommen. Zuerſt habe ſie ihn mit Abſcheu behan⸗ delt, dann, als das Geſchäft abgeſchloſſen, habe ſie ſich wie eine Raſende geberdet und wie eine Bachan⸗ tin in ſeine Arme geworfen, ehe er ſich ſelbſt deſſen verſehen. Es war eine leidenſchaftliche Natur und der Banquier behauptete, ſie habe den Schritt nicht aus Liebe zu ihm, ſondern aus Haß gegen ihren Gatten gethan. Er ſei darüber keinen Augenblick in Zweifel
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