Teil eines Werkes 
5. Bd. (1871)
Entstehung
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gewiſſen Trotz auf Gerhard zu und knapp an ihm vor⸗ über die Fahrſtraße entlang, indem er gleichzeitig zum Gruße den Hut zog.

Unwillkürlich gedachte Gerhard des Zuſammentref⸗ fens zwiſchen Monſieur de Granier und Herrn von Kuruſoff, dem er tags zuvor auf dem Treppenabſatze beigewohnt. Die Behauptung des erſtern, daß der Ruſſe mit jenem angeblichen Onkel ſeiner Frau iden⸗ tiſch ſei, kam ihm wieder in den Sinn, und er empfand ein unangenehmes Gefühl darüber, den fatalen Men⸗ ſchen gerade jetzt aus der Villa kommen zu ſehen. Die Sonne, die in ſeinem Gemüth geſtrahlt, verhüllte ſich ein wenig und ſelbſt die Haſt ſeiner Schritte ſchien gemäßigt.

Er trat in den Garten. Als er ſich dem Hauſe näherte, kam Nero bellend auf ihn zugeſprungen. Es wahr nicht mehr Maxime's muntere Kinderſtimme, die den Hund zur Ruhe rief. Gerhard mußte an den hüb⸗ ſchen Knaben denken, der nun wohl ſchon in der Hei⸗ mat angekommen war, und auch zu dem andern Vater ſchweiften ſeine Gedanken zurück, der nun ebenfalls, aber

unter welch andern Verhältniſſen, ſein Kind aus einer wenig angemeſſenen Umgebung herausgeholt. Dann erfaßte es Gerhard eigenthümlich, daß dem Bellen des Hundes kein Einhalt gethan wurde und er ſich den