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Ding bei dem ſchmeichelhaften Namen, den Du ihm ſelbſt zu geben beliebteſt— nachdem Du mich alſo durch Deinen Leichtſinn in dieſe charmante Lage gebracht?“
„Ich Dich?“
Streicher achtete gar nicht auf dieſe Frage.
„Wie viel iſt's, das Dir verbrannte?“ rief er barſch.
„Nun, zehntauſend Thaler.“
„Zehntauſend Thaler!“ kreiſchte Streicher auf. „Mein ganzes Vermögen reicht nicht, und das ſoll blos Leichtſinn geweſen ſein? Zehntauſend Thaler in Papieren bei ſich zu führen, und ich wette darauf, daß ſie nicht einmal notirt waren, um ſie amortiſiren laſſen zu können.“
„Doch, in dem Portefeuille, worin ſie lagen.“
„In dem Portefeuille!“ Abermals lachte Streicher unheimlich auf. Hohn und Zorn miſchten ſich in ſeiner Stimme.„Natürlich in dem Portefeuille, damit Alles zugleich verbrennt, verloren geht oder geſtohlen wird. Und das iſt bloßer Leichtſinn? Zehntauſend Thaler in der nächſten beſten Tiſchlade aufbewahren, in einem Zimmer, zu dem Alles Zutritt hat, in einer Lade, die nicht einmal zugeſchloſſen iſt— bloßer Leichtſinn?“
„Zugeſchloſſen war“, warf Gerhard unmuthig ein.„Ich hatte den Schlüſſel bei mir.“


