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würde ſchwerlich ſolch demokratiſchen Tendenzen hul⸗ digen.“
„Demokratiſche Tendenzen, meine Theure“, wollte Herr von Rüderich einmal ſelbſtſtändig beginnen, aber ſeine Frau fiel raſch und entſchieden ein:
„Gehören ins Buch!“
„Gehören ins Buch, ja, ja, ganz richtig“, be⸗ quemte er ſich auf der Stelle ihrer Meinung mit ſchlauem Kichern an.
„Herr Glückſtadt arbeitet eben in der Contremine“, glaubte nun auch der Ruſſe beifügen zu müſſen.
So von allen Seiten in die Schraube genommen, fühlte ſich der Banquier nicht eben in der angenehm⸗ ſten Lage, er rieb die Gläſer ſeines Klemmers, als hätten ſie alle Durchſichtigkeit verloren, und dabei gab er ſich große Mühe zu beweiſen, wie falſch man ihn beurtheilt habe.
„Gott ſoll mich bewahren!“ rief er eifrig.„Ich bin kein Feind des Adels, im Gegentheil, ich achte den Adel ſehr hoch; ganz richtig, die Zierde der Nation iſt er und es iſt ganz in der Ordnung, daß die her⸗ vorragendſten Menſchen im Staate vom Adel ſind. Wie können Sie ſagen, ich ſei ein Feind von Adel und Orden? Würde ich mich doch ſelbſt glücklich ſchätzen, wenn ich eins oder das andere beſäße. Nicht aus
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