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tigam ſo fragend ins Auge, als wolle ſie in ſeiner Seele leſen, ob es ihm voller Ernſt ſei. Plötzlich ſchien ſie, von einem peinlichen Gedanken erſchreckt, zu er⸗ beben.
„Nein, nein, um keinen Preis!“ flehte ſie und haſchte dabei nach Gerhard's Hand, an der ſie ſich wie Schutz ſuchend feſtklammerte.„Ich will nicht bleiben! Was haſt Du? Es iſt nicht ſchön von Dir, mich ſo zu ſtrafen für meine kindiſchen Worte. Wenn Du auch arm wäreſt, ich würde doch mit Dir gehen, wohin Du willſt. Habe ich denn ſo Arges geſprochen, daß ich eine ſolche Zurechtweiſung von Dir verdiente? Du böſer Menſch, Du willſt mich alſo verlaſſen!“
Gerhard preßte ihr Händchen. Am liebſten wäre er jetzt weit weg, in eine ſtille Einöde gegangen, um das geliebte Mädchen an ſein Herz ziehen zu dürfen. Er war tief gerührt von ſo viel Hingebung und Unter⸗ würfigkeit und es erſchien ihm jetzt wie ein Verbrechen, daß er das harmloſe Geplauder eines glücklichen Ueber⸗ muthes mit ſo herben, prüfenden Worten geſtört. Er nannte ſein Vergehen männliche Brutalität gegen ein naives, weiches Frauengemüth und verſprach ſeiner Braut in lebhafter Reue, ſie dorthin führen zu wollen, wohin ſie verlange.
„Nur wenigſtens in den Mond nicht“, bat er


