Teil eines Werkes 
3. Bd. (1871)
Entstehung
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daß Maxime noch immer nicht zurückkomme, und Ger⸗ hard bemerkte lachend, er müſſe dem kleinen Schelm nächſtens eine Bonbonnisére mit Chokolade bringen.

Zum Danke dafür ſetzte er hinzu,daß er mich zu Ihrem Ritter geſchlagen.

Das iſt kindiſches Geplauder geweſen.

In dem aber ein tieferer Sinn liegt. Ich würde ſtolz ſein, wenn Sie mir erlaubten, dieſen Titel wirk⸗ lich zu führen, Adrienne.

Sie machte eine ablehnende Geberde.

Ich habe Nero, wie Sie wiſſen, ſagte ſie mit ſcherzhaftem Lächeln, das aber ein ſeltſamer Zug um die Mundwinkel Lügen ſtrafte, als ſie fortfuhr:und möchte Andern nicht den wirkſamen Schutz entziehen, den ihnen Ihr ritterlicher Arm gewährt.

Was wiſſen Sie davon? fragte Gerhard ver⸗ wundert.

Man hört Allerlei. Iſt Ihnen nichts von einem Duell bekannt, das beinahe ſtattgefunden hätte?

Alſo Hilmersdorf hatte auch hier geplaudert! Zum zweiten Male ſollte ſich Gerhard heute über denſelben Punkt rechtfertigen. Er hielt ruhig Adriennens kurzen forſchenden Blick aus. Ein ſonderbares Verhängniß trieb mit ihm ſein Spiel und brachte ihn ohne Grund in Jedermanns Augen mit einer Dame in Verbindung,