Teil eines Werkes 
2. Bd. (1871)
Entstehung
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wenn man, ich weiß nicht welche Gewaltthaten vor⸗ hat, um mir Unannehmlichkeiten zu bereiten.

Unannehmlichkeiten? Ihnen?

Denken Sie denn, es ſei mir ein Vergnügen geweſen, die Entſchuldigungen und Abbitten dieſes Men⸗ ſchen mit anhören zu müſſen? Ich hatte Sie gebeten, ihn zu delogiren, um nicht mehr zum Verkehr mit ihm gezwungen zu ſein, und nun ſchicken Sie ihn eigens zu mir und legen mir auf, ſeine widerlichen Unwahr⸗ heiten für baare Münze anzunehmen und ihm wenig⸗ ſtens ſcheinbar Glauben zu ſchenken. Ich haſſe die Lüge und Verſtellung und danke es denjenigen nicht, die mich dazu zwingen. Ich habe die Abbitte nicht gewünſcht, noch weniger verlangt, ſie hat mich verletzt und Dank ernten Sie keinen dafür.

Ich habe nicht darauf gezählt, erwiderte Ger⸗ hard kühl auf die flammende Rede.Ich wollte mir aus der Abbitte kein beſonderes Verdienſt ma⸗ chen, ich konnte ſie Ihnen nur nicht erſparen; das iſt Alles.

Und warum nicht?

Richtig, das konnte Ihnen Graf Hilmersdorf nicht ſagen, weil er es ſelbſt nicht wußte. Es mag Ihnen genügen, daß der Ruſſe Anſchuldigungen fallen ließ, die mit dem größten Ernſt zurückgewieſen werden