Teil eines Werkes 
2. Bd. (1871)
Entstehung
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chende Würde, fühlte er ſich doch wieder zu herzlicher, wahrhaft brüderlicher Vertraulichkeit hingezogen, wenn ihre offene Weiſe ſeine Lachluſt wachrief oder im Ge⸗ gentheile ſein Gemüth bewegte.

Das Letztere war jetzt der Fall; er empfand wohl⸗ thuend durch den zürnenden Ton ihrer Worte die ei⸗ gentliche Quelle und fühlte ſich durch die unwillkürlich verrathene Theilnahme zu Dank verpflichtet.

Es iſt lieb von Ihnen, Lizzie, ſagte er,daß Sie gerade mir Ihre Beſorgniß zuwenden, wo die Ge⸗ fahr für meinen Gegner zum mindeſten die gleiche war, Sie ſich alſo nicht auf eine allgemein humane Regung berufen können. Sie ſpenden damit Balſam für die vorangegangenen Vorwürfe. Ich habe auf das Eine ebenſo wenig gerechnet wie auf das Andere, denn wie konnte ich ahnen, daß Sie von der Art der Unter⸗ handlungen etwas erfuhren, durch welche das gewünſchte Reſultat erreicht wurde!

Wenn Sie den Vorgang geheim halten wollten, durften Sie Graf Hilmersdorf nicht ins Vertrauen ziehen.

Das habe ich auch nicht gethan und es iſt ſo⸗ gar eine Unzukömmlichkeit, daß er aus der Schule ge⸗ plaudert hat.

Schön! Und ich ſollte alſo gar nicht erfahren,