———
—
72
„Und bei Gott iſt auch wirklich Alles möglich“, glaubte Mr. Wallace noch einmal einſchalten zu müſſen. „Ich darf das wohl ſagen, ſelbſt die Zuſammendrän⸗ gung der räumlich ausgedehnteſten Handlungen in ein Minimum von Zeit.“
„Aber Pa, jetzt unterbrichſt wieder Du die Ge⸗ ſchichte! Ich verbiete Davy, ſich noch einmal unter⸗ brechen zu laſſen. Fahre fort!“
„Wallah thaib! Wohl geſprochen; ganz auto⸗ kratiſch, mir die Verantwortung zuzuſchieben. Uebrigens ich will ſehen“, meinte Mr. Lesley ſarkaſtiſch und fuhr dann, nachdem er einen Schluck Rauch genommen, fort:„Es gelang den Weiſen nicht, den Sultan zu überzeugen, ſie brachten ihn nur in Wuth und er jagte ſie höchſt ungnädig davon. Da war aber noch ein großer Heiliger und Prophet, Scheikh Schehabed⸗ din, der eilende Stern des Glaubens geheißen, der im Geruche der Wunderthätigkeit ſtand; der hörte von der Ungläubigkeit des Sultans und beſchloß ihn zu bekehren. Er fand ihn, wie er ſich vor der er⸗
drückenden Mittagshitze in einen kühlen Kiosk zurück⸗
gezogen hatte, und alſo nicht eben in der günſtigſten Verfaſſung zu einer religiöſen Erörterung. Auch gab ſich der Scheikh lange vergeblich Mühe, bis er ſich endlich zur thatſächlichen Ueberzeugung anſchickte.“


