Teil eines Werkes 
2. Bd. (1871)
Entstehung
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Meine Frau? entgegnete Mr. Lesley wie das erſte Mal, nur ohne jenen Ausdruck bittern Hohns. Sie will mich nicht verſtehen, wenn ich an die Heim⸗ kehr mahne; ſie würde mich noch weniger verſtehen, wenn ich Troſt und Kraft bei ihr ſuchen wollte. Meine Vergangenheit würde ſie lachen oder zürnen machen, mein Vertrauen

Er kam nicht dazu, den Gedanken zu beenden; in der kleinen Pauſe, die er machte, war es Gerhard, als höre er undeutlich ſeinen Namen rufen, die Stimme ſchien Lizzie anzugehören und der Ton klang ängſtlich; zugleich machte ſich von der Treppe, die aus dem Ge fängniſſe emporführt, ein Geräuſch vernehmbar. Eben wollte er ſeinem Gefährten die Vermuthung mittheilen, daß man oben ihr langes Zurückbleiben bemerkt habe und nach ihnen ſehe, als abermals ein Angſtruf er⸗ tönte und Gerhard veranlaßte, der Bedrohten oder doch Erſchrockenen mit raſchen Sätzen zu Hülfe zu eilen.

Es war in der That Lizzie, wie er vermuthet hatte, die in merkwürdiger Eile, faſt gleichzeitig mit ihm, am Fuße der dunklen verfallenen Treppe anlangte. Er kam nur gerade noch zur rechten Zeit, um das Mäd⸗ chen in ſeinen Armen aufzufangen, als es die letzten Stufen mehr unwillkürlich hinab ſtürzte als ſprang.

Lizzie war in ungemeiner Aufregung. Sie ſchmiegte