Teil eines Werkes 
2. Bd. (1871)
Entstehung
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der ſonſt über Nacht geſchloſſen iſt, geöffnet, als ich, durch die Hülferufe geweckt, die Thür der Baronin zu fand. Ich dachte ſogleich an das Fenſter, aber es wurde unnöthig, da mittlerweile die Thür ſich öffnete. Ah, Monſieur, fügte er hinzu,Sie wiſſen nicht, wie leid mir die Störung der nächtlichen Ruhe meiner Gäſte thut, aber was läßt ſich da machen? Ich habe keine Schuld. Man kann nicht immer wiſſen, was für Leute man aufnimmt. Sie kommen, ſie gehen, ſie ſchreiben dies und jenes ins Fremdenbuch was will man thun? Il y a des accidents Gerhard ließ den achſelzuckenden Wirth ſeine eif⸗ rigen Entſchuldigungen dem Doctor weiter vorbringen und trat in den Salon, den er raſchen Schritts durch maß. Sonderbarerweiſe war auch die Thür nach der Veranda offen, was, wie er ſich deutlich zu erinnern glaubte, zuvor nicht der Fall geweſen, als er daran vor⸗ über kam. Noch mehr erſtaunt aber war er, als er, in die Veranda hinaustretend, Herrn von Kuruſoff begegnete, den er beim Scheine des dem Wirthe abge⸗ nommenen Lichtes ſogleich erkannte und der ihm, wie zur Unzeit überraſcht, aus dem dunkeln Theile der Veranda, von der Seite, wo Gerhard's Zimmer lag, entgegengehuſcht kam. Ah, Sie ſind verwundert, Herr Strandau,

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