Teil eines Werkes 
2. Bd. (1871)
Entstehung
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46 der Bonne gemeinſam wachen zu wollen, da ſie doch

nicht an Schlaf denken könne. Sie hatte ſich ſogar ſchon ſo weit gefaßt, um den

Herrren mit kurzen Worten ihren Dank auszuſprechen.

Gerhard traf auf dem Corridor den Beſitzer der Pen⸗ ſion und den Arzt.

Es iſt gar keine Gefahr mehr, ſagte dieſer, wenn ich auch nicht ſagen will, daß ohne mein Zu⸗ thun der Zuſtand nicht gefährlich hätte werden können. Derartige Congeſtionen haben mitunter einen bedauer⸗ lichen Ausgang, wenn man nicht rechtzeitig zu Hülfe kommt. Es war ſehr gut, daß man mich ſogleich rufen ließ, ſo iſt dem Schlimmſten vorgebeugt.

Monſieur Germain hörte mit großer Andacht zu, während Gerhard die Wichtigthuerei ſkeptiſch auf das richtige Maß zurückführte und ſich nur in dem von Mr. Lesley ausgeſprochenen Verdachte noch mehr be⸗ ſtärkt ſah. Da fiel ihm, als er eben gute Nacht ſagte ein, daß ja ſein Zimmer verſperrt ſei und der Schlüſſel von innen ſtecke, ſodaß er, um wieder hineinzukom⸗ men, denſelben Weg, auf welchem er es verlaſſen, auch zurück einſchlagen müſſe.

Richtig, richtig, bemerkte Monſieur Germain, dem er mittheilte, was ihm eingefallen;aber das kann

ganz ohne Anſtand geſchehen, ich habe ſelbſt den Salon, Byr, Nomaden. II. 2