Teil eines Werkes 
2. Bd. (1871)
Entstehung
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zu ſtrafen, die er ſicherlich vor der Rache des boshaft Angegriffenen empfand.

Im Uebrigen blieb die Situation ſo ziemlich die⸗ ſelbe. Die Baronin weinte und beſchworihren theu⸗ ren Henri immer wieder von neuem, doch nur ein Lebenszeichen von ſich zu geben. Die kleine Olga, durch den Anblick der vielen fremden Menſchen beun⸗ ruhigt, ſchrie noch immer, die Anweſenden theilten ſich murmelnd ihre Vermuthungen mit und blieben aus Neugierde, obwohl keiner mehr einen Verſuch machte, den Baron zu ſich zu bringen, bis endlich der von Monſieur Germain geholte Arzt erſchien und, ohne auf Jemand zu achten, mit wichtiger Miene dem Kranken⸗ bette zuſchritt.

Hier liegt kein Vergiftungsfall vor, entſchied er nach einer Weile und Mr. Lesley nickte zuſtimmend, bot Gerhard gute Nacht und entfernte ſich mit dem Kapitän, der den ſchönen Schlaf bedauerte, welcher nun doch ſchon unterbrochen ſei.

Der Arzt befragte die Baronin nach allem Vor⸗ gefallenen, wobei ſie auch diesmal wieder dieſelben un⸗ zulänglichen Angaben machte. Der Wirth erklärte dabei leiſe, der Baron habe ſchon bei Tiſche ſtark ge⸗ trunken und ſich ſpäter noch zwei Flaſchen grand mousseux auf das Zimmer beſtellt. Der Arzt nickte