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Brennt es im Hauſe?“ Und ſo ging es, natürlich fran⸗ zöſiſch, fort.„Meine Schweſter hat vor Schreck Krämpfe bekommen. Es brennt doch nicht ſchon hier?“
Während Gerhard den Banquier unverfolgt ließ und ſich bemühte, das von Fieberfroſt geſchüttelte alte Mädchen zu beruhigen, that ſich die Thür weiter auf und Mademoiſelle ſah in das Zimmer, vor allem Andern aber, ehe ſie noch die Gruppen und deren Be⸗ deutung entziffern konnte, ſprang ihr Herr von Kuru⸗ ſoff, welcher der Thür zunächſt ſtand, in die Augen; jetzt hatte auch er ſie erblickt und machte eine Bewegung der Ueberraſchung, er faßte unwillkürlich ſeinen Schlaf⸗ rock zuſammen, wie um ſalonfähiger zu erſcheinen. Seine Bemühungen waren jedoch überflüſſig, denn Mademoiſelle Aglaé kreiſchte auf, als ob ſie einen Geiſt geſehen hätte, ſchlug die Arme keuſch um ihre Bruſt, wo das geblümte Kamiſol ohnehin nichts mehr zum Verdecken ließ, und lief verſchämt, als habe ſie gleich einer keuſchen Suſanne den reinen Dufthauch ihrer überraſchten Unſchuld zu retten, davon und die Treppe ins obere Stockwerk empor.
Die komiſche Epiſode hatte einigermaßen den Ein⸗ druck verwiſcht, welchen des Banquiers inſolentes Be⸗ nehmen auf Gerhard gemacht, und er ließ es nun dabei bewenden, den tückiſchen Feigling mit der Furcht allein


