Teil eines Werkes 
2. Bd. (1871)
Entstehung
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Herren, ſagte er ſpitzig,die um dieſe Stunde und unter ſolchen gravirenden Umſtänden bei jungen hübſchen Frauen eingeſchloſſen gefunden werden, indeß der Gemahl, wenn nicht Gift, doch einen Schlaftrunk bekommen hat, ſollten weniger herausfordernd den Ritter ihrer Dame ſpielen, man könnte ſonſt verſucht ſein

Wozu? fiel ihm Gerhard, indem er drohend näher trat, in die Rede.

Glück zu wünſchen, daß die Betreffenden mit dem bloßen Schreck vor einem Criminalfall davonkommen.

Die Thür ſchloß ſich hierauf hinter dem Hinaus gehuſchten ſo plötzlich, daß man daraus den Eifer des Banquiers, ſich in Sicherheit zu bringen, entnehmen konnte. Als Gerhard, der ihm nachwollte, die Thür wieder öffnete, ſtand er nicht dem Verleumder, ſondern unmittelbar einer grotesken Geſtalt in Unterrock, ge⸗ blümter Nachtjacke und unbeſchreiblicher Schlafhaube gegenüber. Nur mühſam gelang es ihm, aus dem über und über mit einer Paſta dick belegten Antlitz die Züge von Mademoiſelle Aglaë zu erkennen, wäh⸗ rend er ſich von ihr feſtgehalten und mit Fragen über⸗ häuft ſah, die infolge der heftig zitternden Lippen und der verſagenden Zunge faſt unverſtändlich klangen.

Iſt Feuer? Wo iſt Feuer? Retten Sie uns!