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griffen, ſchöne Baronin. Ich bin zwar glücklich, daß ich Sie ſo darf bewundern in Ihrem ganzen ver⸗ führeriſchen Zauber, aber herbeigeführt habe ich die Gelegenheit nicht. Nein gewiß, herbeigeführt habe ich nichts, wenn ich ſonſt auch nicht übel combinire. Diesmal aber war ich nicht in der Contremine, glauben Sie mir. Ich bedaure ſehr, aber womit kann ich helfen?“
„Spott auch noch! O ich könnte Sie morden! Verlaſſen Sie das Gemach!“ wüthete die Baronin in ohnmächtigem Zorn, der ſie in Schluchzen ausbrechen machte.„Gehen Sie— ich haſſe Sie!“
„Aber erlauben Sie, Baronin, was kann ich dafür, wenn Sie beide das ſchöne Geld verſpielen? Ich habe ſchon genug—“
Der Banquier kam in ſeiner etwas indiscreten Rede nicht weiter, denn Gerhard legte ihm ziemlich unſanft ſeine Hand auf die Schulter und bedeutete ihn, es dürfte wohl angezeigt ſein, wenn er dem Wunſche der Baronin Folge leiſten und ihr Zimmer räumen wollte. Herr Glückſtadt zeigte dazu zwar nicht viel Luſt und machte Miene, ſich ereifern zu wollen, ließ ſich aber zuletzt von Gerhard's finſterem Blick und einem ver⸗ ſtärkten Druck ſeiner Hand doch beſtimmen, das eigene Schlafgemach aufzuſuchen, nicht aber ohne zuvor noch einen Pfeil zu verſenden.


