den hörbar, gegen die ſich der Graf wacker vertheidigte, nur Mrs. Wallace ſaß ſtill und ſtrickte ſehr ſchnell, während ihr Mann kopfſchüttelnd die Zeitung auf⸗ nahm.
Gerhard hatte ſtarr vor Erſtaunen die ganze Scene geſehen. Er wußte nicht, was er denken ſollte, die Engländerinnen waren ihm ja ſonſt als beſonders ſpröde und gegen alles Anſtößige überaus empfindlich be⸗ kannt. Wohin hatte ſich diesmal das Feingefühl der jungen Frau verirrt? Was mußte ihr Gatte empfinden?
Mr. Lesley war kreidebleich und ſeine farbloſen Lippen bewegten ſich zitternd, als wiederholten ſie das gewohnte:„Shocking!“ das gerade er ſonſt ſelten ge— nug anwendete. Seine Augenbrauen ſtießen über der tiefen Furche beinahe zuſammen in eins und Gerhard fürchtete jeden Augenblick einen Ausbruch zu erleben.
„Alſo daher die tiefe Schwermuth des armen Mannes“, dachte er,„dies das unerträgliche Herze⸗ leid? Was muß es ihn koſten, ſich zu beherrſchen!“
Er erſchrak beinahe, als er ſich von dem ange⸗ redet hörte, mit deſſen Loos er ſich ſo eben noch leb⸗ haft beſchäftigt hatte.
„O, Sie lachen nicht“, ſagte dieſer, ohne die feſt aufeinander gepreßten Zähne zu öffnen,„Sie
lachen nicht— Sie ſind ein edler, großmüthiger Cha⸗ Byr, Nomaden. I. 14
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