Teil eines Werkes 
1. Bd. (1871)
Entstehung
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rakter, Strandau. Ich danke Ihnen! Er ergriff Ger⸗ hard's Hand, ſchüttelte ſie, und ehe dieſer noch eine Antwort gefunden, durchſchritt er langſam den Salon, ohne ſeine Frau, die ſchüchtern und verſtohlen einen Blick nach ihm warf, auch nur anzuſehen.

Erſt nach einiger Zeit zerſtreuten Nachſinnens fiel es Gerhard auf, daß auch der Graf den Salon ver⸗ laſſen hatte, und blitzartig fuhr ihm der Gedanke durch den Kopf, es möchte nun wohl noch ein neuer Auf⸗ tritt minder ſcherzhafter Natur zwiſchen den Beiden ſtatt⸗ haben. Er folgte einem innern Antrieb und eilte, als handle es ſich, Schreckliches zu verhindern, auf den Corridor hinaus.

Niemand war da. Gerhard ſtieg die Treppe

hinab, am Thore fand er Mr. Germain ſelbſt und fragte dieſen nach den beiden Herren.

Hélas! erwiderte der Franzoſe mit ausdrucks⸗ voller, ein wenig theatraliſcher Geberde,wo ſollte Graf Ilmedor ſo nannte er ihn conſequentſein? Auf dem Wege nach Saxon. Er ging ſo eben nach dem Bahnhofe hinüber. Um acht Uhr beginnt das zweite Spiel.

Und Mr. Lesley?

Vielleicht auf ſeinem Zimmer. Hier vorber kam er nicht, alſo iſt er nicht ausgegangen.