Teil eines Werkes 
1. Bd. (1871)
Entstehung
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Sie ſchwieg plötzlich ſtill, denn ihr Gatte hatte ſie empfindlich auf das Hühnerauge getreten und warf ihr einen warnenden Blick zu. Der Graf lächelte.

Ich weiß zwar nicht, welche Nummer, ſagte er, ſich ſelbſtbewußt zurücklehnend,aber ich glaube in jeden Damenſchuh hineinzukommen, ſelbſt in Ihren, Mrs. Lesley.

O, das iſt denn doch ein vermeſſenes Unter⸗ fangen, meinte Mr. Dirkſon, und ſeine Gattin, welche von dieſem Vorſchlag ſehr erheitert war, bot ſogleich ihren Schuh zur Probe an. Der Graf lehnte jedoch ab.

Nein, da wäre ja kein Verdienſt dabei. Ich habe ausdrücklich Mrs. Lesley genannt. Nein, nein, Sie dürfen ſich jetzt nicht mehr weigern, Mrs. Lesley, meine Ehre ſteht auf dem Spiel.

Unter Lachen und Widerſpruch drängte man die noch zögernde junge Frau, bis ſie endlich erröthend nachgab und, als hätte ihr erſt ein Blick nach der Veranda

Nuth und Trotz eingeflößt, den kleinen Schuh, den ſie leicht abgeſtreift, unter dem Saum des Kleides her⸗ vorſtieß.

Der Graf jubelte. Mit afeectirter Bewegung drückte er den Seidenſchuh an die Lippen, im Nu hatte er ſich des Lackſtiefels entledigt und zwängte nun den