„Sie ſpielt brillant“, bemerkte ſie ſchüchtern. „Allerdings, wie man eben ſpielt, um zu brilliren.“ Gerhard ging lächelnd auf die Veranda hinaus zu
Kr. Lesley und Lizzie ſah ihm mit aufgehelltem Auge nach, als hätte der Tadel ſie angenehm berührt. Sie gab auch gar keine Antwort, als Herr von Kuruſoff ſie fragte, ob ſie zu tanzen wünſche, und hörte fort⸗ hüpfend auch nicht mehr, wie Mademoiſelle Aglaé ihren abſchweifenden Verehrer abermals zu ſeiner Pflicht bei der Patience zurückrief. Gleich darauf wirbelte
Lizzie abwechſelnd mit den kleinen Dirkſons um den
Zeitungstiſch in der Mitte.
Das Geſpräch zwiſchen Graf Hilmersdorf und Mrs. Lesley war unterdeſſen allgemeiner geworden. Es war die Rede vom Charakter und von der Kunſt, denſelben aus der Handſchrift, ja ſogar aus den Glied⸗ maßen, aus der Form der Hand und des Fußes zu erkennen. Der Graf ſtreichelte wohlgefällig ſeinen ele⸗ ganten kleinen Lackſchuh. Mrs. Dirkſon, die neben Mrs. Wallace auf dem Sopha ſaß und etwas Ange⸗ nehmes ſagen wollte, lobte nach ihrer Weiſe Graf Hilmersdorf.
„Sie müſſen einen ſehr zarten Charakter haben. Alle Leute mit kleinen Füßen haben einen zarten Cha⸗
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rakter und Sie haben höchſtens Nummer—
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