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nicht viel zu ſagen hat, iſt beim Manne eine Schande. Ja, das iſt es.“
„Ah, Miß Biene, was hab' ich Ihnen gethan?“
„Ich meine es nur gut mit Ihnen; gewiß, das thue ich“, verſetzte Lizzie mit der wichtig ernſten Miene eines väterlich geſinnten Präceptors.„Ein Nomade iſt ein Müßiggänger. Der Mann aber ſoll etwas ſchaffen, ſoll mit eingreifen in ſeine Zeit, ſonſt verdient er keine Achtung.“
„Dieſer Ausſpruch iſt etwas ſtark. Es würde mich aber zu weit führen, wenn ich beweiſen ſollte, daß der Menſch ſchon durch ſein Daſein allein wirkt und durch die Behauptung dieſes Daſeins ſeine Stelle ausfüllt, er möge ſonſt noch etwas leiſten oder nicht. Was die Menſchen Thätigkeit nennen, iſt meiſt nur ein Hinbringen der Zeit oder ein Austauſch von Kräf⸗ ten zum Zwecke des Daſeins. Mir erſcheint das Sam⸗ meln mannichfacher Eindrücke, das Auffaſſen und geiſtige Verarbeiten derſelben, mit einem Wort die univerſelle Vervollſtändigung unſeres Wiſſens, die Klärung unſerer Geſammtanſchauung als eine weit würdigere Aufgabe des Lebens als die meiſten ſogenannten zum Handwerk herabſinkenden Beſchäftigungen, als— um in der wie⸗ derholt gebrauchten Metapher zu bleiben— die An⸗ ſäſſigmachung des Gedankens. Aber“, ſchloß Ger⸗


