Teil eines Werkes 
1. Bd. (1871)
Entstehung
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die Freude am Beſitz, ihn nach jeder Richtung zu er⸗ weitern.

Darum eben betrachtet der moderne Menſch die ganze Welt als ſeine Heimat und freut ſich dieſes Beſitzes.

Dieſes Gefühl kann man auch haben, wenn man zuweilen ein wenig aus ſeinen vier Pfählen hin ausguckt, man braucht darum nicht bald hier, bald dort ſein Zelt aufzuſchlagen. Man kann doch nicht von der ganzen Erde perſönlich Beſitz ergreifen, man thut es geiſtig. Das Nomadiſiren zerſtört jede geregelte Thä⸗ tigkeit, weil ſie fortwährend Unterbrechungen erleidet, ſogar der Geiſt wird ein Nomade er weidet nur immer, ſchafft aber nicht.

Gerhard ſah das Mädchen verwundert an, er hatte dem kleinen Kopfe wirklich noch keine ſo ernſten Gedanken, dem kindlichen Sinn noch keine ſo ſtrenge Logik zugetraut. Iſt dieſe letztere ja doch ſelbſt für gereifte und gebildete Frauen häufig nur ein ſteiniger Pfad, von dem jedes zu pflückende Blümchen, jede ſeit wärts gelegene grüne Matte, jeder lockende Schatten unwiderſtehlich rechts und links abzulenken reizt.

Gerhard lachte nicht mehr nahm aber die Erwide⸗ rung dennoch leicht.

Wie können Sie mir aber einen Vorwurf machen,