Teil eines Werkes 
1. Bd. (1871)
Entstehung
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mer, und ich ſollte im Coupé eingeſchloſſen bleiben, in⸗ deß, wie ich eben im Waggon hörte, noch ein Schiff nach Montreux geht; das wäre ja Sünde gegen die heilige Natur! Da, halte! Wenn ich nur wüßte, wo das Gepäck Was ſchreit dort der Alte immerfort? Ah, ich ahne es:Par ici, messieurs, le débit de baga⸗ ge! Ein komiſcher Schäker, wie unverſtändlich er das brüllt. Allons! Ich bin ſogleich zurück.

Aber ſoll ich denn bei dem Nachtſacke Schild⸗ wache ſtehen? rief Streicher dem Enteilenden nach. Dieſer aber hörte nicht mehr, noch weniger natür⸗ lich das in den Bart gebrummteEgoiſten! dem dann eine Betrachtung über das Ausſehen des Freundes folgte, die mit der genugthuenden Wendung ſchloß: Geld iſt Geſundheit, ſagt Ovid. Egoiſten ſehen immer gut aus, weil ſie alle Emotionen von ſich fern halten.

Nach dieſer Definition, die Streicher dem Aeu⸗ ßern nach wenigſtens von allem Egoismus frei ſprach, mußte ſein Freund Gerhard allerdings dieſemconſer⸗ virenden Laſter ſehr ergeben ſein. Obwohl ſchon über die erſte Jugend hinaus, zeigte die ſchlanke und kräf⸗ tige Geſtalt noch die volle Claſticität des ſchönſten Alters. Das volle dunkelbraune Haar und den gleich⸗ farbigen dunkeln Vollbart, der nur an der Unterlippe auffallend heller war, durchzog noch nicht ein einziger

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